Kostenübernahme

Pflegeleistungen

Im Falle einer Pflegebedürftigkeit können Sie bei Ihrer Pflegekasse einen Antrag auf Pflegegeld stellen. Der Anspruch hierauf wird vom MDK ( Medizinischer Dienst der Krankenkassen) im Allgemeinen durch einen Hausbesuch beim Patienten mit anschließender Befragung festgestellt.

Nach Eingruppierung in einer der Pflegestufen hat der Pflegebedürftige die Wahl zwischen Pflegegeld und Sachleistungen. Das Pflegegeld wir entweder in vollem Umfang ausgezahlt oder ein Pflegedienst übernimmt komplett bzw. teilweise die Pflege und eventuelles Restpflegegeld wird anteilig ausgezahlt. Wenn Sie einen Pflegedient in Anspruch nehmen, teilen Sie dies der Kasse unbedingt sofort mit, damit die Kostenübernahme gewährleistet ist.

Darüber hinaus besteht ein Anspruch auf Verhinderungspflege und bei festgestellter eingeschränkter Alltagskompetenz, zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen.

Die Anspruchsbeträge der jeweiligen Variante können Sie den entsprechenden Unterpunkten entnehmen.

 

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung, wie z.B. Injektionen, Kompressionstherapie, Medikamentengabe/-richten, Wundverbände, Dekubitusversorgung, Katheterisierung, Infusionen, Bronchialtoilette u.a. wird bei Bedarf von Ihrem Hausarzt verordnet. Die Kostenübernahme erfolgt meist problemlos durch die Einreichung der vom Arzt ausgestellten Verordnung mit den entsprechenden Diagnosen.

Die Kasse erhebt hierfür einen geringen Eigenanteil.
Zehn Euro werden einmalig für die Verordnung fällig, darüber hinaus sind zehn Prozent der Kosten pro Tag als Eigenanteil zu tragen. Der Zuzahlungsbetrag ist begrenzt auf 28 Tage pro Kalenderjahr. Beispiel: Für eine Medikamentengabe wir 9,80€ pro Besuch berechnet. Bei zwei Besuchen am Tag, über 28 Tage gerechnet ergibt sich eine maximaleZuzahlung von 54,88€ pro Jahr.

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